Das Fach Geschichte wird an unserer Schule von Klasse 7 bis Klasse 10 mit zwei Stunden pro Woche, zusammen mit dem Fach Politische Bildung, unterrichtet. Darüber hinaus bieten wir Geschichte als Wahlpflichtfach im Klasse 10 mit zwei Stunden pro Woche an. In der Oberstufe können Schülerinnen und Schüler das Fach entweder als Grundkurs oder als Leistungskurs wählen.

Das Fach Geschichte ist ein wesentlicher Bestandteil der gesellschaftswissenschaftlichen Bildung. Wir legen viel Wert auf geschichtliche Bildung, da diese in besonderem Maße zur Entwicklung von kritischen, bewussten und urteilsfähigen jungen Menschen beiträgt.

Der Geschichtsunterricht fördert:

  • die Entwicklung des historischen Denkens
  • die Herausbildung eines reflektierten Geschichtsbewusstseins
  • die Fähigkeit, die Vergangenheit kritisch zu deuten
  • das Begreifen relevanter Fragen der Gegenwart
  • die Entwicklung der eigenen Urteilsfähigkeit über vergangene und aktuelle Ereignisse.

 

Im Unterricht werden vor allem  historische Entwicklungen aufgezeigt, die die Schülerinnen und Schüler  in die Lage versetzen sollen, aktuelle Probleme in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu analysieren und zu beurteilen.

 

An unserer Schule wird Geschichte greifbar gemacht:

Der Besuch von außerschulischen Lernorten gehört somit zu unserem schulinternen Curriculum. Die Lehrkräfte begleiten im Zusammenhang mit unterrichtlichen Themen die Schülerinnen und Schüler in zahlreiche Museen, Gedenkstätten, zu Denkmälern und Ausstellungen. Dabei ist der Projektunterricht unserem Fachbereich Gesellschafts-wissenschaften ein besonderes Anliegen.  So untersuchen seit drei Jahren verschiedene Schülergruppen mit Unterstützung außerschulischer fachlicher Partner das Thema Denkmalschutz im Unterricht.

Dem Ziel, Geschichte erlebbar zu machen, dienen auch Kursfahrten. Unser Fachbereich bietet jedes Jahr für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe eine mehrtägige Kursfahrt in der Regel nach Rom oder zu anderen traditionsreichen Stätten Italiens an.

 

Unsere Schule verfolgt das Ziel, Geschichte im Gedächtnis der Gegenwart zu erfassen.

Aus diesem Grund ist für uns Erinnerung und Erinnerungskultur ein zentraler Aspekt des Geschichtsunterrichts. Durch einige Kooperationen, wie beispielsweise mit der Gedenkstätte Höhenschönhausen lernen unsere Schülerinnen und Schüler Vergangenes im Bewusstsein zu halten und zu vergegenwärtigen.

Im Rahmen der Erinnerungskultur pflegen unsere Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen auf dem St. Hedwigs Friedhof in der Konrad-Wolf-Str. die Sammelgräber der im Zweiten Weltkrieg in Lichtenberg verstorbenen Zwangsarbeiter. Darüber hinaus organisieren unsere Schülerinnen und Schüler jährlich am 27. Januar an der ehemaligen Synagoge in der Konrad-Wolf- Str. eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des Holocausts.