Theaterbesuch der Inszenierung "Tod eines Handlungsreisenden" von Arthur Miller des Theaterkurses 11 im Deutschen Theater

 

Am 19.11.2018 lief von 19:30 bis 21:00 Uhr im Deutschen Theater die Gesellschaftstragödie "Tod eines Handlungsreisenden", welche von Willy Loman, gespielt von Ulrich Matthes, handelt. Er träumt von Erfolg und Wohlstand, doch auch im hohen Alter hat er noch nichts erreicht.

Das Stück hat trotz des minimalen Bühnenbildes, bestehend aus Tisch, Stühlen und einer Lampe, eine klare Struktur und eindeutige Szenenwechsel gehabt, wodurch sich der Schwerpunkt nicht auf ein möglichst genaues Bühnenbild, sondern auf die schauspielerische Leistung gelegt wurde. Vor allem Ulrich Matthes (Willy Loman) fiel dabei besonders auf. Ihm gelang es viele Emotionen und Reaktionen innerhalb dieser ein und einhalb Stunden authentisch auszudrücken bzw. auszulösen. Die Szenen, in denen sich Gegenwart und Vergangenheit miteinander mischten, waren kombinierend mit dem guten Schauspiel besonders prägend. 


Mithilfe von lauter Musik und Schatten, die mit einem Beamer an die hintere Wand projiziert wurden, konnte keiner seine Augen von der Bühne abwenden oder aus Langeweile einschlafen/ auch daran denken einzuschlafen. Das eigentliche Ende des Stückes wurde gleich zu Beginn gespielt, welches zwar erst für Verwirrung sorgte, sich aber im Laufe des Stückes aufklärte. 
Obwohl die Schauspieler keine Mikrofone oder ähnliche Stimmenverstärker benutzen, war die Akustik (bis auf wenige kurze Ausnahmen) sehr gut, es sei denn, einige aus dem Publikum versuchten gerade mit ihrem Gehuste allen Anwesenden von ihrer Erkältung wissen zu lassen.

Das Stück ist auf jeden Fall einen Besuch wert gewesen, da es im Gegensatz zu vielen anderen Stücken eine interessante und spannende Geschichte mit sehr wenig, aber eindrucksvollen Requisiten und guten Schauspielern überbringen konnte.

 

AutorInnen: Linda und Markus DS 11