„Es fühlt sich an wie nach Hause kommen.“ sagt Vanessa Schmidt als sie anderthalb Jahre nach ihrem Abitur wieder die „Heiligen Hallen“ des Manfred-von-Ardenne-Gymnasiums betritt.

Zusammen mit sieben anderen Ehemaligen unserer Schule ist sie heute hier, um mit denen ins Gespräch zu kommen, die sowohl die Abiturprüfungen als auch ihre Berufswahl noch vor sich haben.

Vor 44 Schüler*innen des 11. und 12. Jahrgangs erzählt Vanessa, die sich bereits als Schülersprecherin stark für das Ardenne engagiert hat, von ihrem Bundesfreiwilligendienst in der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa, wodurch sie in ihrem Wunsch bestärkt wurde, Politik zu studieren.

Fabian Pankotsch, der sich schon von klein auf für alles Technische begeistern konnte, berichtet über seine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker. Im Anschluss an die Ausbildung plant er ein weiterführendes Studium.

Marvin Trübenbach macht auf seine humorvolle Art klar, dass anfängliche Fehlentscheidungen in der Berufswahl kein Beinbruch sein müssen, sondern sogar recht lehrreich sein können. Im zweiten Anlauf hat er nun den für ihn passenden Studiengang gefunden - Security Management an der HWR.

Stephan Ihlau hat sich nach einem FSJ bei Bethel gegen einen Beruf im sozialen Bereich entschieden und studiert jetzt Chemie. Er hat bereits eine eigene Wohnung, berichtet über den Berliner Wohnungsmarkt und über verschiedene Möglichkeiten zur Finanzierung des Studiums.

David Kanther, der vor kurzem seine Ausbildung zum Medizinischen Fachangestellten (MFA) begonnen hat, erzählt, was man bei der Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz und der Suche nach einem Ausbildungsbetrieb beachten muss und warum man nicht zu schnell aufgeben darf.

Robert Neetz ist schon seit Schulzeiten politisch aktiv und möchte Lehrer für Politik und Physik werden. Er spricht über die Kombinationsmöglichkeiten und Gewichtung der Fächer sowie den Aufbau des Lehramtsstudiums an der Uni Potsdam.

Marius Schatte, der sich im 3. Semester seines Chemiestudiums an der HU befindet, klärt unsere Schüler*innen unter anderem über das Prüfungssystem an Universitäten auf. Durch den mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht am Ardenne fühlt er sich gut auf das Studium vorbereitet.

Einserabiturient Jacob Eppmann, Azubi bei der BSR, räumt ein für alle Mal mit dem Vorurteil auf, eine Ausbildung sei „was für Doofe“. Ausführlich stellt er die Vor- und Nachteile von Ausbildung und Studium einander gegenüber und liefert damit dem einen oder anderen Unentschlossenen wertvolle Anhaltspunkte für die Entscheidungsfindung.

Durch den kurzweiligen Nachmittag geleitet uns als Moderatorin Kimberly Bigall, eine engagierte Schülerin des Kurses „Studium und Beruf“ bei Frau Fickenscher.

Acht Ardenne-Alumni mit acht völlig unterschiedlichen Lebenswegen nach dem Abitur, konnten einen guten Eindruck von der überwältigenden Vielfalt der Möglichkeiten vermitteln, die die Berufswelt bietet, und bestärkten die Anwesenden in der Gewissheit, dass jede*r seinen Platz in der Gesellschaft finden kann.